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Nach der Fusion der Stellenabbau bei Hewlett-Packard

HP streicht nach der Fusion mit Compaq auch in der Schweiz Stellen. (news.ch) / Peter Kleiber
Böblingen D - Der Computerkonzern Hewlett-Packard will nach der Fusion mit Compaq in Europa 5900 von 46'000 Stellen abbauen. Auch in der Schweiz, wo der neue Konzern 1500 Personen beschäftigt, sollen Stellen gestrichen werden.
Der Stellenabbau sei notwendig, um das neue Unternehmen wettbewerbsfähig zu machen, sagte der Geschäftsführer der neuen HP Deutschland, Heribert Schmitz, am Mittwoch in Böblingen. Weltweit sollen 15'000 Jobs abgebaut werden.

In der Schweiz wird die Integration von HP und Compaq in rund fünf Wochen abgeschlossen sein, sagte Ralf Brandmeier, neuer Generaldirektor für die Schweiz. Das vereinte Duo ist vor allem im Service-Geschäft tätig, wo zwei Drittel der Angestellten arbeiten.

In diesem Bereich werde ein Wachstum erwartet. Das gelte auch für den Druckerbereich. Dennoch gebe es bei einzelnen Aktivitäten Doppelspurigkeiten, namentlich in der Verwaltung und im Marketing. Hier dürfte es zu Stellenverlusten kommen, sagte Brandmeier.

Die Standorte in Baden, Basel, Bern, Dübendorf ZH und Urdorf sollen erhalten bleiben. Unsicher ist dagegen nach wie vor die Zukunft des Europahauptsitzes der HP in Genf, wo rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden.
(gä/sda)
publiziert: Mittwoch, 3. Juli 2002 / 19:46 Uhr , aktualisiert: Mittwoch, 3. Juli 2002 / 19:50 Uhr
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