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Uni zieht Apple vor Gericht

WLAN-Patente verletzt
Die Anzahl der betroffenen Geräte ist enorm. (pixelio.de) / David v. Behr
Das renommierte California Institute of Technology (Caltech) wirft dem Technologieriesen Apple vor, WLAN-Patente verletzt zu haben. In einer Klage, in der auch der Chip-Hersteller Broadcom beschuldigt wird, soll der Streit nun vor Gericht ausgefochten werden.

Apple soll laut Klage WLAN-Chips in seine Geräte eingebaut haben, die gegen vier Patente verstossen, die Caltech zwischen den Jahren 2006 und 2012 zugesprochen wurden. Genauer gesagt, geht es um spezifische technische Details wie etwa IRA/LDPC-Codes, die zu einer bessere Datenleistung verhelfen.

Die Anzahl der betroffenen Geräte ist enorm. iPhone SE, iPhone 6s Plus, iPhone 6s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 5c, iPhone 5s, iPhone 5, iPad Air, iPad Air 2, iPad Pro, iPad Mini 4, iPad Mini 3, iPad Mini 2, MacBook Air und auch die Apple Watch sollen mit den Chips bestückt worden sein. Das sind beinahe alle neuen Geräte von Apple.

Enge Vertragsbeziehungen

In erster Linie richtet sich die Klage von Caltech an den Chip-Hersteller Broadcom. Apple sei jedoch zusätzlich mitverantwortlich, da das kalifornische Unternehmen rund 14 Prozent der Einnahmen von Broadcom ausmache. Es könnte sogar sein, dass ein zeitweiliger Verkaufsstopp für die betroffenen Geräte gefordert wird, sagen Beobachter.

 

(arc/pte)
publiziert: Dienstag, 31. Mai 2016 / 11:35 Uhr , aktualisiert: Dienstag, 31. Mai 2016 / 11:33 Uhr
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