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Think Tools baut 22 Stellen ab

Think Tool CEO Patrick Watkins (l) und CFO Cory Hacking. / thinktools.com
Zürich - Der Softwareanbieter Think Tools AG hat 22 Stellen abgebaut. Wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte, wurde der Personalbestand zwischen Ende 2002 und dem 7. Mai 2003 von 43 auf 21 Mitarbeiter reduziert.
Primär betroffen waren die Standorte in den USA mit einem Abbau von 17 Mitarbeitern.

Das Unternehmen hat im 1. Quartal 2003 einen Umsatz von 0,5 Mio Fr. erzielt (Vorjahr 0,4 Mio.). Der Betriebsaufwand lag mit 5,2 Mio. auf der gleichen Höhe wie im Vorjahr, der Nettoverlust belief sich auf 6 Mio. (4,7 Mio.).

Wie Think Tools mitteilte, sind im Nettoverlust die Restrukturierungsaufwendungen und -rückstellungen im Umfang von 3 Mio. Franken für die kürzlich getroffenen Massnahmen bereits enthalten.

Am Quartalsende verfügte Think Tools über liquide Mittel in der Höhe von 21,6 Mio. Franken. Weitere Informationen folgen an der Generalversammlung vom Donnerstag. Einzelheiten werden zudem im Bericht zum ersten Quartal 2003 veröffentlicht, dessen Publikation am 28. Mai 2003 erwartet wird.

Das Unternehmen rechnet damit, dass die bereits eingeleiteten Restrukturierungen den Betriebsaufwand pro Quartal um ca. 60 Prozent reduzieren werden. Zur weiteren Vereinfachung der Konzernstruktur sollen die Think Tools AG und ihre Tochtergesellschaft die Think Tools (Schweiz) AG fusioniert werden.

(bsk/sda)
publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 07:27 Uhr , aktualisiert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 07:30 Uhr
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