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Technologiekrise schmälerte Umsatz von Hewlett-Packard Schweiz

Umsatzrückgang
Die Technologiekrise drückt auf den Umsatz von Hewlett Packard Schweiz. (news.ch) / Hewlett Packard
Urdorf - Auch Hewlett-Packard Schweiz hat im vergangenen Jahr die Technologiekrise zu spüren bekommen. Allerdings kam die Schweizer Tochter des US-Computerkonzerns mit einem Umsatzrückgang von 2,8 Prozent glimpflich davon.
Der teilweise massive Einbruch im Schweizer IT-Markt habe bei Hewlett-Packard (HP) Schweiz nur minime Spuren hinterlassen, erklärte Wilhelm Wälti, der General Manager der Schweizer Konzerntochter, an einer Medienkonferenz. In allen wichtigen Bereichen habe das Unternehmen Marktanteile gewonnen.

Mit einer Umsatzeinbusse von 2,8 Prozent auf 978 Millionen Franken habe HP Schweiz im vergangenen Geschäftsjahr (per Ende Oktober) auch im Vergleich zum US-Mutterkonzern gut abgeschnitten. Weltweit war der Umsatz von Hewlett Packard um 7,3 Prozent auf 45,2 Milliarden Dollar (rund 75 Milliarden Franken) zurückgegangen. Der Konzerngewinn brach um rund 82 Prozent auf 624 Millionen Dollar (rund eine Milliarde Franken) ein.

Angesichts des rauhen Umfelds sei dies ein hervorragendes Resultat, sagte Wälti. Als einziges Unternehmen der Branche habe HP seit der Gründung im Jahr 1939 noch nie rote Zahlen geschrieben. Die 618 Personen (-1,8 Prozent) beschäftigende Schweizer Tochtergesellschaft veröffentlicht selber keine Gewinnzahlen.

Ein Zusammenschluss von Hewlett-Packard mit dem Computerkonzern Compaq habe keine grundsätzlich neue Strategie zur Folge, hielt Wälti fest. Die Übernahme ermögliche jedoch eine Ergänzung des Portfolios.

Der Zusammenschluss muss noch von den zuständigen Behörden der USA und der EU sowie von den Aktionären genehmigt werden.
(sk/sda)
publiziert: Donnerstag, 24. Januar 2002 / 17:14 Uhr , aktualisiert: Donnerstag, 24. Januar 2002 / 19:51 Uhr
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