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Tablet-Hersteller liefern sich Preiskrieg

Nicht gerade Gewinn-forderlich
Der Blick auf aktuelle Geschäftszahlen verdeutlicht die prekäre Lage am Tablet-Markt. (Symbolbild) (Lizenz: CC BY-3.0) / Francisco Osorio
Taipeh - Mit Preisreduktionen versuchen die grossen Hersteller der sinkenden Nachfrage nach Tablet-Computern entgegenzuwirken - auch wenn sich damit kaum mehr ein Gewinn erzielen lässt.
Wie das taiwanesische Branchenportal DigiTimes schreibt, hat die starke Konkurrenzsituation im Tablet-Segment vor allem die Nicht-Apple-Hersteller in einen ruinösen Preiskampf getrieben.

Asustek-Chef zuversichtlich

Laut Asustek-CEO Jerry Shen wird die Nachfrage nach Tablets in den kommenden Wochen zwar noch weiter sinken. Die Geräteklasse selbst jedoch bleibe am Markt weiter bestehen. Die Innovations- und Marketingstrategien der Hersteller für ihre Produkte sind Shen zufolge die entscheidenden Faktoren dafür, im Tablet-Geschäft konkurrenzfähig zu bleiben.

Der Blick auf aktuelle Geschäftszahlen verdeutlicht die prekäre Lage am Tablet-Markt. Die Absatzzahlen des iPads von Apple sanken im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent.

Asustek lieferte im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 insgesamt zwölf Mio. Tablets aus. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wiederum waren es gerade einmal 4,1 Mio. Stück.

Hoffnungsmarkt Südostasien

Auch Samsung hat kürzlich den Preis für seine Tablets reduziert. Die Südkoreaner verlangen für ihr Sieben-Zoll-Tablet nunmehr 167 Dollar (rund 151 Franken). Das wird auch Hersteller wie Lenovo und Asustek zu einer Reaktion zwingen.

Jedoch sieht Asustek trotz aller Widrigkeiten am Markt einen Silberstreif am Horizont. Die Nachfrage für seine Fonepad-Serie liegt in den Ländern Südostasiens über den firmeneigenen Erwartungen.

(awe/pte)
publiziert: Mittwoch, 20. August 2014 / 08:18 Uhr , aktualisiert: Mittwoch, 20. August 2014 / 08:44 Uhr

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