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Starker Dollar drückt Umsatz von IBM

Fast eine Milliarde Dollar
Im dritten Quartal konnten nicht so viele Computer wie zuvor verkauft werden. / Argonne National Laboratory/flickr.com
New York - Ein stärkerer Dollar belastet die Geschäfte des US-Technologiekonzerns IBM. Der Umsatz sank im dritten Quartal um fünf Prozent auf 24,7 Mrd. Dollar. Dank guter Nachfrage konnte IBM den Gewinn aber dennoch steigern.
Dies gab IBM am Dienstag nach Börsenschluss in New York bekannt. Die negativen Währungseffekte summierten sich auf fast eine Milliarde Dollar. Sie konnten aber durch die Nachfrage nach Dienstleistungen und eine rigide Kostenkontrolle aufgefangen werden. Netto steigerte das Branchen-Schwergewicht seinen Gewinn auf 3,9 Mrd. Dollar.

Der Umsatz der Hardware-Sparte ging von Juli bis September um 13 Prozent zurück. Auch das Geschäft mit Dienstleistungen sowie mit Software büsste ein. Dazu trugen auch ungünstige Wechselkurse bei, die dem weltweit aufgestellten Unternehmen zu schaffen machten.

Auch andere Hersteller haben derzeit mit einer schwachen Nachfrage nach Computern zu kämpfen, darunter der Rivale Oracle, der den Server-Spezialisten Sun Microsystems geschluckt hatte.

Konzernchefin Ginni Rometty zeigte sich dennoch für den Rest des Geschäftsjahres zuversichtlich: «Wir sehen gute Möglichkeiten mit einer starken Produktpalette.» Sie bestätigte die operative Gewinnprognose fürs Gesamtjahr.

«Big Blue», wie IBM auch genannt wird, gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Das meiste Geld verdient der Konzern mit Dienstleistungen wie dem Betrieb von Rechenzentren. Aus dem wenig einträglichen Geschäft mit Computern für Konsumenten hat sich IBM dagegen schon vor Jahren zurückgezogen.

(laz/sda)
publiziert: Mittwoch, 17. Oktober 2012 / 10:09 Uhr , aktualisiert: Donnerstag, 18. Oktober 2012 / 08:30 Uhr

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