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IBM setzt Hälfte der Mitarbeiter auf die Strasse

Nur Aktiengewinn zählt
IBM plant 8000 Stellen zu streichen. / flickr.com/cote
Ehningen - IBM plant in Deutschland 8000 Stellen zu streichen. Das US-amerikanische Unternehmen möchte vor allem Produktionskosten senken, um den Gewinn pro Aktie weiter zu steigern, wie das Handelsblatt berichtet. IBM gibt sich zugeknöpft: «Wir kommentieren keine Gerüchte und Spekulationen», so IBM-Sprecherin Marie-Ann Maushart.
«Am Ende kann es sein, dass nur noch 12000 der derzeit 20000 Jobs in der Landesgesellschaft übrig bleiben», wie ein Mitglied der IBM-Führungsriege zitiert wird. Diese Massnahme ist Teil des Projekts des bereits laufenden Programms «Liquid», das die Arbeitsorganisation flexibler machen soll. Langfristiges Ziel ist dabei, die Produktionskosten zu senken. Damit soll der Gewinn pro Aktie um zehn Dollar auf 20 Dollar (15,21 Euro) im Jahr 2015 gesteigert werden. Gestern, Dienstag, schloss das Papier in New York mit einem leichten Plus von 0,05 Prozent bei 192,60 Dollar.

Künftig sollen viele Projekt extern ausgeschrieben werden und verstärkt von freien anstelle der bisher fest angestellten Mitarbeitern durchgeführt werden. Sollte dieses Vorhaben erfolgreich sein, wird es auch auf andere Landesgesellschaften ausgedehnt, berichtet das Blatt.

Abbau bei NSN

Der Mitarbeiter-Abbau soll erfolgen, obwohl der Konzern mit Sitz in Armonk, New York, einen Milliardengewinn im vierten Quartal 2011 erzielt hat. Mit dem Personalabbau steht IBM nicht alleine da. Auch das angeschlagene Unternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) plant einen Kahlschlag und will in Deutschland 2900 Stellen abbauen. Ausserdem soll ein Grossteil aller Standorte geschlossen werden.

(alb/pte)
publiziert: Donnerstag, 2. Februar 2012 / 10:22 Uhr , aktualisiert: Donnerstag, 2. Februar 2012 / 10:15 Uhr

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