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Dell läuft auf Hochtouren

Der Personal-Computer-Hersteller Dell segelt im Aufwind. / dell.com
Round Rock - Der weltgrösste Personal-Computer-Hersteller Dell hat im Geschäftsjahr 2004/2005 dank einer weltweiten Expansion seinen Umsatz und Gewinn stark erhöht. Das Geschäft in Europa wurde besonders deutlich ausgeweitet.
Der Dell-Hauptkonkurrent Hewlett-Packard hat sich gerade von seiner Unternehmenschefin Carly Fiorina getrennt, weil der Verwaltungsrat mit ihren Leistungen unzufrieden war. IBM verkauft seine PC-Sparte an den chinesischen PC-Anbieter Lenovo. IBM will sich auf lukrativere Geschäftssparten konzentrieren.

Dagegen setzte Dell seinen Vormarsch in allen Regionen und Produktbereichen unter seinem neuen Konzernchef Kevin Rollins beschleunigt fort. Die Gesellschaft mit Sitz in Round Rock Texas legte nicht nur bei Desktops und Notebooks stark zu, sondern auch bei Servern, Druckern, Speichergeräten und Dienstleistungen.

19 Prozent mehr Umsatz

Dell verbuchte 2004 einen Umsatz von 49,2 Mrd. Dollar, ein Plus von 19 Prozent. Der Jahresgewinn erhöhte sich um 15 Prozent auf drei Mrd. Dollar. Dell erzielte 67 (Vorjahr:69) Prozent seines Gesamtumsatzes in Nord- und Südamerika, 22 (21) Prozent ein Europa und 11 (10) Prozent im asiatisch pazifischen Raum.

Das Unternehmen, das seine Produkte direkt an die Endkunden verkauft, verbuchte im vergangenen Jahr 50 (51) Prozent seines Umsatzes mit Desktops, 29 (27) Prozent mit Notebooks und 21 (22) Prozent mit anderen Produkten. Dell hat beispielsweise 2004 insgesamt 5,2 Millionen Drucker ausgeliefert.

Dell erhöhte seinen Umsatz im Schlussquartal des laufenden Geschäftsjahres um 17 Prozent auf 13,5 Mrd. Dollar. Der Absatz in der Region Europa, Naher Osten und Afrika steigerte das Unternehmen sogar um 31 Prozent und den Umsatz um 27 Prozent.

Auslandgewinne werden zurückgeführt

Es gab allerdings im November-Januar-Abschnitt einen Gewinnrückgang um 11 Prozent auf 667 Mio. Dollar. Dies war jedoch auf eine Steuerbelastung in Höhe von 280 Mio. Dollar für die geplante Rückführung von Dell-Auslandsgewinnen zurückzuführen.

US-Unternehmen dürfen im Rahmen eines zeitlich befristeten US-Stellenbeschaffungsgesetzes in diesem Jahr zu einem extrem niedrigen Steuersatz kumulierte Auslandsgewinn nach Hause transferieren. Viele Grosskonzerne wollen so Milliardenbeträge nach den USA zurückholen.

(rp/sda)
publiziert: Freitag, 11. Februar 2005 / 07:11 Uhr , aktualisiert: Freitag, 11. Februar 2005 / 07:05 Uhr
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