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Anti-Porno-Filter fürs Internet

Paris - Das freut besorgte Eltern, genervte Arbeitgeber und die Polizei: Mitarbeiter des nationalen französischen Informatik- und Automations-Forschungsinstituts INRIA haben einen automatischen Anti-Porno-Filter fürs Internet entwickelt.
Das «Image Filter» genannte Programm, das Bilder mit pornografischen Vorlagen vergleicht, sie analysiert und auf einer Bewertungsskala zwischen 0 und 100 einstuft, ist nach Angaben der Zeitung «Liberation» zu 98 Prozent erfolgreich.

Die Forscher, die ihre Idee über eine eigens gegründete Firma (»LookThatUp») vermarkten, seien vor allem bei Polizeibehörden und dem Institut für geistiges Eigentum auf grosses Interesse gestossen. Bei dem Programm können Kunden ihre «Toleranzschwelle» selbst definieren.

Einen derartigen Filter halten die Forscher auch für Websites mit Neonazi-Inhalten denkbar. «Doch fürs erste ist unser Programm für die Entdeckung von Pornografie ausgelegt, weil dort die Nachfrage am stärksten ist», zitiert die Zeitung einen Sprecher des Unternehmens.
(sda)
publiziert: Samstag, 11. November 2000 / 18:36 Uhr , aktualisiert: Samstag, 11. November 2000 / 18:42 Uhr
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