Nutzer kaufen eher Business-Tools und Spiele
Wenig User bezahlen für Apps
publiziert: Samstag, 19. Mai 2012 / 15:04 Uhr
Langfristiges Denken bei der App-Entwicklung fördert den Erfolg.
Langfristiges Denken bei der App-Entwicklung fördert den Erfolg.

Laut einer aktuellen Studie geben 70 Prozent aller Nutzer von mobilen Geräten kein oder nur ganz wenig Geld für Apps aus.

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Drei Prozent aller App-Nutzer bestreiten dabei 20 Prozent aller Ausgaben für Apps, also ein Fünftel des Umsatzes. Dabei geben zahlungswillige Nutzer bis zu 14 US-Dollar pro Monat für mobile Anwendungen aus, der Branchendurchschnitt liegt allerdings eher bei 7,50 Dollar pro Monat. Eine andere Studie hatte kürzlich ergeben, dass App-Entwickler kaum von ihrer Arbeit leben können.

Darüber hinaus haben die Analysten untersucht, für welche Kategorie von mobilen Anwendungen die Smartphone- und Tablet-Nutzer am ehesten bereit sind, Geld auszugeben. Am ehesten gekauft werden Utilities für den täglichen beruflichen Einsatz. Insofern stellen Business-Anwender eine wichtige Zielgruppe bei der App-Entwicklung dar.

Ebenfalls gut verkaufen sich Spiele-Apps für Apples iOS. Und dabei geben die mobilen Gamer nicht nur für die App selbst Geld aus, sie sind auch bereit dazu, für In-App-Käufe zu bezahlen. Zahlenmässig handelt es sich hier zwar momentan auch noch um eine recht überschaubare Zielgruppe, bei der das Geld aber durchaus «locker sitzt».

Diese Aussage bestätigt die gefühlte Vermutung, dass Apple-Anwender grundsätzlich eher dazu bereit sind, für Apps und innerhalb der Anwendung angebotene Dienste zu bezahlen als Nutzer anderer Plattformen wie beispielsweise Android.

Empfehlung für einen längerfristigen Erfolg

Der Analyst Aapo Markkanen gibt gleichzeitig Tipps, wie App-Entwickler ihre Nutzer dazu bewegen können, nicht nur Gratis-Apps, sondern auch kostenpflichtige Premium-Anwendungen zu nutzen. Die Entwickler sollten sich nicht nur auf die App an sich konzentrieren, sondern auch auf das Web. Viele erfolgreiche Apps würden durch eine Web-Komponente unterstützt oder unterstützen selbst eine solche. Ein Beispiel dafür sind die Apps von Telefonauskunftsdiensten, die in der Regel auf eine bestehende Web-Infrastruktur aufbauen.

Ausserdem sollten App-Entwickler noch viel längerfristiger denken als bisher. Bei der Entwicklung solle man sich fragen: Was könnte einen Nutzer dazu bewegen, die App auch noch in zwei Jahren zu nutzen? Ein hervorragendes Beispiel dafür sei Evernote. Auf der einen Seite habe der Dienst App und Web-Anwendung perfekt kombiniert und sich bei vielen Nutzern als unentbehrliches Hilfsmittel etabliert. Je länger die Anwender die Gratis-Version nutzen, desto eher steige die Bereitschaft, auf eine Premium-Variante mit mehr Funktionen zu wechseln.

(Alexander Kuch/teltarif.ch)

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